Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Ich mag Hülsenfrüchte. Ich traue mich sogar sagen, dass ich sie mit jedem weiteren neuen Rezept wieder ein bisschen mehr mag. Meiner Meinung nach essen viele Leute keine Hülsenfrüchte, weil sie keine Ahnung haben, wie sie sie zubereiten sollten.

Ich möchte euch zwei Hülsenfrüchte-Rezepte vorstellen, die in unserer Familie ziemlich beliebt sind. Die Hauptzutat sind bei beiden Rezepten die Bohnen. Es ist ganz egal, ob ihr nur eine Sorte, oder irgendwelche Bohnenmischung verwendet. Ich persönlich verwende immer eine Bohnenmischung, weil ich mag, wenn das Essen bunt ist. Um nicht die Bohnen immer mischen zu müssen, mache ich immer eine große Dose mit einer Mischung von verschiedenen Bohnensorten.

Beide Rezepte mag ich, weil man keine genaue Menge respektieren muss, und ihr könnt die Zutaten auch mehr oder weniger abändern. Das Ergebnis kann also immer ein bisschen anders sein, je nach dem, was ihr zu Hause findet. Ein Nachteil ist, dass ihr diesen Speisen ein bisschen vorher planen müsst, um die Bohnen wenigstens über Nacht einweichen zu lassen.

Bohnen-Chilli

Ich muss zugeben, dass die Inspiration für dieses Rezept ich in dem Buch Eat & Run gefunden habe. Das Rezept habe ich ein bisschen abgeändert, weil ich mich nie strikt an die Rezepte halten will.

Zutaten:

  • Kokosöl
  • klein geschnittener Zwiebel
  • 4 durchgepresste Knoblauchzehen
  • klein geschnittene Chilischote
  • gemahlener Kreuzkümmel und Koriander – je ca. 1,5 – 2 Teelöffel
  • Salz, Pfeffer
  • 2-3 Handvoll verschiedener Gemüse (z. B. Mais, Paprika, Möhre, Erbse…)
  • 1 Glas Tomatenpassata
  • 150 g Bohnenmischung
  • eine halbe Tasse Bulgur
  • Chili-Pulver nach Geschmack

Zubereitung

Zwiebel auf dem Kokosöl braten. Knoblauch, Chilischote, Gewürze und Gemüse dazugeben und noch eine Weile braten.

Tomatenpassata, Bohnen und Bulgur dazugeben und mit Wasser verdünnen (Wasser müssen wir auch im Laufe des Kochens schrittweise zugießen, damit die Mischung nicht anbrennt). So lange kochen, bis Bohnen und Bulgur ganz weich sind. Nach Geschmack können wir es noch mit Salz oder Chili-pulver würzen.

Kari-Bohnen

Zutaten:

  • Kokosöl
  • 1 Zwiebel
  • ein paar Knoblauchzehen
  • ein Ingwerstückchen
  • Kari Gewürz (nach Geschmack), Salz
  • 2 Handvoll Gemüse
  • 1 Glas Tomatenpassata
  • ein paar Kartoffeln
  • 150 g Bohnen
  • 1 Packung Kokosmilch

Zubereitung

Bohnen vorher kochen. Kartoffeln in Würfel schneiden und auch kochen.

Zwiebel klein schneiden und auf Kokosöl braten. Durchgepressten Knoblauch, geriebenen Ingwer und Kari-Gewürz dazugeben.

Geschnittene Gemüse dazugeben und Tomatenpassata zugießen. Salzen und kochen lassen, bis Gemüse weich ist.

Kokosmilch in die Mischung gießen und gekochte Bohnen und Kartoffeln dazugeben. Falls die Mischung zu dick wäre, können wir noch Wasser zugießen (es sollte aber nicht zu dünn sein). Noch ein paar Minuten kochen lassen.

 

Wie ihr sicher gemerkt habt, ist die Zubereitung beider Rezepte mehr oder weniger gleich. Das erste Rezept ist zwar aus ungekochten und das zweite aus gekochten Bohnen, aber ich denke, dass es ganz egal ist. Ihr könnt die Bohnen vorher kochen, oder nicht. Ihr müsst nur die Kochdauer anpassen, damit andere Zutaten nicht zerkocht, aber auch nicht zu hart sind.

Ich denke auch, dass es in Ordnung ist, wenn ihr andere Gewürze nehmt. Die Speise bekommt dann wieder ein bisschen anderen Geschmack. Habt keine Angst vor Hülsenfrüchten und experimentiert beim Kochen, damit neue leckere Kombinationen entstehen 😉


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