süß

Fasching-Krapfen

Hausgemachte Krapfen zum Fasching backen – das klingt wie eine richtige Herausforderung.  Überraschenderweise ist es aber nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick ausschaut. Wenn ich sie zum ersten Mal gemacht habe, habe ich ein Paar Bemerkungen aufgeschrieben, damit es gleich beim ersten Versuch gut ausfällt. Als Füllung kannst du nehmen, was du magst – beliebte Marmelade, Powidl oder Nutella. Schönen Fasching!

Zutaten:

  • ½ Würfel Frischgerm
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 300 g glattes Mehl
  • 40 g weiche Butter
  • 40 g Zucker
  • 2 Eidotter
  • 3 Esslöffel Rum
  • 1 Prise Salz
  • Ein bisschen geriebener Zitronenschale

 

  • Fett oder Öl fürs Braten

 

  • Marmelade/Powidl/Nutella fürs Füllen
  • Staubzucker fürs Bestreuen (oder Zimtzucker)

Zubereitung

In einer Tasse vermischen wir Frischgerm mit einem Teelöffel Zucker, bis es matschig wird. Dann geben wir noch einen Teelöffel Mehl dazu und vermischen das Ganze mit ca. 150 ml lauwarmer Milch. Diese Mischung stellen wir für ca. 10 Minuten zur Seite, bis die Hefe aufgeht.

In einer Schüssel verrühren wir mithilfe von einem Kochlöffel die Butter mit dem restlichen Zucker. Die Butter wird ein bisschen heller. Dann geben wir noch die Eidotter dazu (nicht direkt aus dem Kühlschrank, Butter und Eier sollten die gleiche Temperatur haben) und vermischen noch mit dem Rum, einer Prise Salz und ein bisschen Zitronenschale.

In die Dotter-Mischung geben wir stufenweise in kleineren Mengen die Hefe, Mehl und die restliche Milch. Den Teig kneten wir entweder händisch oder wir geben ihn in einen Robot. Es dauert ein paar Minuten bis ein glatter Teig entsteht.

Wir bestreuen den Teig noch ein bisschen mit Mehl, überdecken die Schüssel mit Lebensmittelfolie bzw. mit einem Geschirrtuch und stellen ihn in Wärme (zum Kamin oder in einen ausgeschalteten Offen, die Temperatur sollte allerdings 50 °C nicht übersteigen). Ca. nach einer Stunde sollte der Teig zweimal so groß werden.

Den aufgegangenen Teig kneten wir ein bisschen und rollen aus (ca. 1 – 1,5 cm dick). Aus dem Teig schneiden wir zB. mit einer Tasse Kreise aus, die wir auf ein mit Mehl bestreutes Brett legen. (Den restlichen Teig rollen wir nicht wieder aus, damit nicht zu viel Mehl in den Teig kommt. Aus dem restlichen Teig machen wir händisch flache Kugeln.) So vorbereitet Krapfen lassen wir auf dem Brett unter dem Geschirrtuch noch eine halbe Stunde aufgehen.

In einem Topf erhitzen wir den Fett oder Öl. Wir brauchen so viel Fett, damit die Krapfen schwimmen, nicht weniger, sonst funktioniert das Braten nicht richtig. Aus meiner Erfahrung ist wichtig, dass das Fett richtig erhitzt ist, aber ich empfehle sie eher milder zu braten, nicht so schnell, damit sie nicht verbrannt, aber trotzdem durchgebacken werden.

Die aufgegangenen Krapfen geben wir vorsichtig ins erhitzte Fett (wirklich vorsichtig! Das Fett ist extrem heiß) und braten ca. eine halbe Minute von jeder Seite. Wir müssen sie bewachen, damit sie nicht zu braun werden, es geht ziemlich schnell. Ihr müsst es ausprobieren, welche Temperatur die richtige ist und wie lange die Krapfen brauchen, damit sie ideal werden.

Die fertigen Krapfen füllen wir nach Vorlieben mit Marmelade, Powidl oder Nutella. Manche Krapfen habe ich zum Beispiel gar nicht gefüllt, nur mit dem Zimtzucker bestreut und sie waren auch ausgezeichnet. Am besten schmecken sie gleich am ersten Tag. Mahlzeit!

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