salzig

Falafel mit Hummus

Ich mag Hülsenfrüchte…Und zwar nicht nur deshalb, weil sie gesund sind, sondern vor allem weil sie einfach unwiderstehlich sind, wenn man sie richtig zubereitet. Leider essen viele Leute äußerst ungerne Hülsenfrüchte, weil sie sie mit den schlechten Erinnerungen an die Schulküche verbinden. Ich denke, dass es ein bisschen schade ist, weil Hülsenfrüchte eine sehr gute Eiweiß-Quelle sind. Und so können sie auch problemlos Fleisch ersetzen. (Selbstverständlich habe ich gar nichts gegen Fleisch, ich mag es sogar, nur ist es eben nicht gesund, es jeden Tag zu essen.)

Zum ersten Mal habe ich Falafel in Wien am Naschmarkt probiert und ich muss sagen, dass es Liebe auf den ersten Bissen war. Ganz lange habe ich aber dann gewartet, bis ich versucht habe, sie auch zu Hause nach zu kochen. Ich hatte einfach Angst, dass der Geschmack ganz anders sein wird. Aber die Falafel-Premiere war letztendlich nicht so übel…ich war sogar ganz überrascht, dass die Falafel ganz köstlich waren.

Zutaten:

(Die Menge müsst ihr an die Anzahl der Verköstigten und an die Größe des Hungers anpassen. Die angegebene Menge reicht für ein leichteres Abendessen für 5 Personen.)

Für Falafel

  • 350 – 400 g getrocknete Kichererbse, die wir vorher über Nacht eingeweicht haben
  • 1 ganz große, oder 2 kleine Zwiebel
  • 6 Knoblauchzehen
  • 2 – 3 Teelöffel gemahlener Koriander
  • 2 – 3 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel scharfer Paprika
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 1 – 2 Teelöffel Backpulver
  • glattes Mehl nach Bedarf (ca. 0,5 – 1 Tasse)

Für Hummus

  • 100 – 150 g getrocknete Kichererbse, die wir vorher über Nacht eingeweicht haben
  • Saft von einer Zitronenhälfte
  • 1 größerer Teelöffel Tahini (Sesampaste)
  • einen Schuss Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise gemahlenes Chili-Pulver

Zubereitung

Falafel

Die eingeweichten Kichererbse abgießen (nicht kochen) und zusammen mit den Zwiebel und gepressten Knoblauch mixen. Alle Gewürze, Zitronensaft und Backpulver hinzugeben und händisch gründlich vermischen. Nach Bedarf Mehl zugeben – es sollte nicht zu klebrig, aber auch nicht zu trocken werden.

Den Teig etwa für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

Aus dem Teig machen wir kleine Puffer, die wir dann von beiden Seiten im Olivenöl braten.

Falafel schmecken am besten mit Hummus und frischen Gemüse, aber man kann sie auch mit Knoblauch-Jogurt essen (einfach Jogurt mit gepressten Knoblauch und irgendwelchen Kräutern mischen).

Hummus

Kichererbsen abgießen, mit frischem Wasser übergießen und kochen, bis sie weich sind. Dann wieder abgießen und das Wasser von den gekochte Kichererbse auf die Seite geben.

Die Kichererbse zusammen mit Tahini, Zitronensaft, Olivenöl und Gewürzen mixen. Falls die Masse zu dicht ist, ein bisschen Wasser von den Kichererbsen zugießen, damit die Masse schön glatt wird. (Je nach Geschmack können wir auch andere Gewürze oder Knoblauch zugeben.)

Hummus in eine Schüssel geben und im Kühlschrank kalt werden lassen.

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