Nezařazené

Unkraut-Kräuter

Gewöhnlicher Giersch und Löwenzahn sind unsere heutigen Kräuter. Fragt ihr, warum wir gerade diese zwei Kräuter zusammen gegeben haben? Beide diese Kräuter sind nämlich ein bisschen Unkraut. Falls ihr zu den begeisterten Gärtnern gehört, dann wisst ihr sicher, wie schwierig es ist, oder sogar unmöglich, diese Pflänzchen von euren Beeten zu entfernen. Wenn ihr nur einen einzelnen Wurzel-Stück im Beet vergesst, dann wächst dieses Unkraut wieder.

Andererseits, falls ihr zu den begeisterten Kräutersammlern gehört, könnt ihr sicher Zähigkeit dieser zwei Kräuter schätzen. Ihr müsst dann nämlich nicht diese Kräuter irgendwo lange suchen, weil sie fast überall wachsen.

Löwenzahn

Der Löwenzahn gehört vielleicht zu den ersten Kräutern, die wir je gesammelt haben. Aber wir müssen zugeben, dass es nicht wegen seiner Heilkraft war. Als wir kleine Mädels waren, haben wir Löwenzahn-Kränze geflochten und wir haben in unserem Garten (der ganz mit Löwenzahn bedeckt war) Nymphen gespielt. Und die Löwenzahnblätter haben wir für unsere Kaninchen gepflückt. Aber es hat uns nie eingefallen, dass wir den Löwenzahn genauso wie unsere Kaninchen essen könnten.

Der Löwenzahn ist einerseits schön, andererseits auch sehr nützlich. Ihr könnt den Löwenzahn praktisch ganz – von der Blüte bis zum Wurzel – verzehren. Wir ernten nur die Blüten und Blätter und wir essen sie am meisten frisch. Wir geben sie in verschiedene Salate oder Smoothies, oder wir verwenden sie zur Zubereitung von Kräutersuppe.

Wenn ihr den Löwenzahn schon gekostet habt, wisst ihr sicher, dass er ein bisschen bitter ist. Und nachdem kann man auch gleich wissen, wozu dieses Kraut gut ist. Der bittere Geschmack deutet an, dass der Löwenzahn ein Heilmittel für Verdauungsorgane ist, vor allem für die Leber. Aber Löwenzahn hat noch viele weitere Heilwirkungen, wie fast alle Kräuter. Er ist für den ganzen Körper gesund. Und was am besten ist – man kann Löwenzahn ruhig jederzeit essen, weil er gar keine negativen Nebenwirkungen hat.

Gewöhnlicher Giersch

Den Zauber von diesem Kraut haben wir erst vor ein paar Jahren entdeckt. Früher haben wir diese Pflänzchen nur für ein unerträgliches Unkraut gehalten.

Vom Gewöhnlichen Giersch ernten wir vor allem die kleinen jungen hellgrünen Blätter, weil die größeren und älteren nicht so gut schmecken. Frischen Giersch können wir, genauso wie den Löwenzahn, in verschiedenste Salate oder Smoothies, oder auch in eine Kräutersuppe geben. Und warum sollt ihr dieses Unkraut eigentlich essen? Also, dieses Kraut enthält eine Menge von Vitamin C und auch einige gute Mineralien. Überdies hilft der Giersch bei der Entsäuerung des Körpers, also nach dem Winter ist der Verzehr von diesem Kraut perfekt.

Außerdem, der Giersch-Umschlag hilft bei der Heilung der Gicht. Und er muss wirklich sehr viel helfen, weil der Name dieses Krauts von der Gicht abgeleitet wurde. Gewöhnlicher Giersch heißt nämlich manchmal auch Geißfuß. Das erste Symptom der Gicht ist nämlich ein schmerzender Zeh, der dazu noch blau wird – dann hat er die gleiche Farbe wie ein Huf von einer jungen Geiß. Und so hat die Bezeichnung Geißfuß entstanden!

 

Auch in diesem Artikel haben wir für euch ein Kräuter-Rezept vorbereitet, und zwar die schon erwähnte Suppe.

Kräutersuppe

Bei dieser Kräutersuppe ist ganz egal, welche Kräuter ihr verwendet. Das ist ja toll, oder? Welche Kräuter ihr gerade findet, die könnt ihr nehmen. Der Geschmack dieser Suppe ist zwar ein bisschen ungewöhnlich und nicht jeder mag ihn. Falls ihr aber Kräuter liebt, dann wird euch diese Suppe sicher schmecken.

Zutaten:

  • 4 größere Kartoffeln
  • 1 l Wasser
  • 4 – 5 Handvoll verschiedenen Kräuter (oder auch mehr, einfach wie ihr wollt)
  • Salz, Pfeffer
  • ein Stückchen Butter

Zubereitung

Wir schälen die Kartoffeln ab, schneiden sie in Würfel, gießen mit Wasser über und kochen.

Gekochte Kartoffel geben wir auch mit dem Wasser in einen Mixer und mixen sie. Ihr sollt vielleicht nicht das ganze Wasser gleich in den Mixer geben, damit die Suppe nicht zu dünn ist. Es entsteht eine glatte Mischung, die etwa so dicht wie eine Cremesuppe ist.

In diese Kartoffelsuppe geben wir alle Kräuter (wir haben Brennnessel, Geißfuß, Löwenzahnblätter und auch Blüte, ein paar Blätter Sauerampfer und Gänseblümchen verwendet) und mixen gründlich. Wir schmecken die Suppe mit Salz und Pfeffer ab und wir verfeinern sie noch mit einem Stückchen Butter.

Beim Servieren können wir die Suppe noch mit Kräutern dekorieren. Mahlzeit!

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